Day 7 – Rest day
Heute bin ich um etwa 9 Uhr aufgestanden und bin mit meinem Kaffe auf die Veranda heraus gesessen. Es ist so unglaublich ruhig hier am Morgen früh. Die Vögel zwitschern und der Wind raschelt leise durch die Bäume. Mir kommt in diesem Moment immer ‚Hakuna Matata‘ in den Sinn. Das hört sich vielleicht ein wenig kitschig und doof an, aber das war mein erster Gedanke als ich die Aussicht das erste Mal gesehen habe. Hakuna Matata kennt man wahrscheinlich am ehesten aus dem Film Lion King. Wenn man im Wikipedia nachsieht, dann heisst es, dass es ein Spruch aus der afrikanischen Sprache Swahili sei und wörtlich übersetzt heisst:
– hakuna: es gibt keine
– matata: Probleme / Schwierigkeiten
Also es gibt keine Schwierigkeiten. Und genau so fühlt es sich hier im Holland Park auch an. Natürlich ist das nur eine Illusion und definitiv nicht die Realität Ugandas, aber es ist trotzdem wundeschön und ich geniesse es in vollen Zügen.
Nachdem wir gefrühstückt haben, ist Mom mit der Frau deren der Park gehört auf einen Markt gegangen.
Ich habe in der Zwischenzeit mit dem Wasserkocher Wasser heiss gemacht und damit meine Kleider im Küchenlavabo gewaschen. Nachdem ich das zweite Mal Wasser gekocht und das Wasser ausgeleert habe, habe ich beim Lavabo weiter gewaschen. Plötzlich hatte ich das Gefühl, dass es ganz schlecht angefangen hat zu riechen. Als ich mich umgedreht habe, sah ich, dass der Wasserkocher stark zu rauchen begonnen hat. Ich habe ihn aufgenommen und er hat angefangen zu brennen!!😱 Ich habe angefangen die Flammen auszublasen, was zum guten Glück recht schnell genützt hat, da die Flammen nicht wirklich gross gewesen sind. Ich habe den Wasserkocher so schnell wie möglich auf unsere Veranda verfrachetet, welche aus einem Steinboden besteht.
PS: Feuermelder hat man wohl in Afrika auch nicht😂
Es sind mir zum Glück der Sohn der Besitzerin des Parkes und ein «Elektriker» helfen gekommen. Es ist auch nichts schlimmes passiert zum Glück. Es war wahrscheinlich einfach einen Kurzschluss. Sie haben den Wasserkocher mitgenommen und mir gesagt, dass die Besitzerin am Markt gleich einen neuen Wasserkocher für uns besorgen würde. Mir pressiert es jedoch nicht und ich glaube auch nicht, dass ich in nächster Zeit einen Wasserkocher von hier benutzen werde!😂
Der Rest meines Tages wäre viel zu langweilig um davon zu erzählen. Ich habe gelesen, «gsünnelet» und viele Fotos von der Natur gemacht. Ich habe auch ein wenig an diesem Blog geschrieben. Mom’s Tag wäre wahrscheinlich spannender gewesen. In einem afrikanischen Markt einkaufen zu gehen braucht Nerven und Geduld. Es ist ein riesen Gewirr von Menschen, Kleidern und Nahrungsmittel. Es ist auch unglaublich laut!! Sie haben auch am Markt gegessen, was Mom anscheinend sehr viel Überwindung gekostet hat. Das Essen habe nämlich nicht wirklich schön und appetitlich ausgesehen.
Als sie um etwa 16 oder 17 Uhr wieder zurück gekommen ist, haben wir noch ein wenig auf unserer Veranda gesessen, bis wir um etwa 18 Uhr im Restaurant zu Abend gegessen haben. Den Abend selbst haben wir mit Fernseh schauen verbracht.🙄 Auch nicht wirklich spannend.
Auch Morgen haben wir eigentlich nichts Spezielles geplant.

4 Comments to “Day 7 – Rest day”
Din Blog esch sehr spannend – danke vöu mou Jael för alli Bieträg
Danke vell mol Cindy!😊 I geb mer Müeh, aber nome am iPad gots eifach ned so guet😬
Supertoll und interessant geschrieben, danke Jael dass Du uns so teilhaben lässt 👍👍👍👍😘😘😘😘
Hallo ihr zwei Liebe, merci vielmal dass mir durch eue Blog a euem Abentür und a eune Erläbnis es Stückli wiit dörfed teil ha! Händ euch Sorg!