Day 11 – The Source of Nile
23.09.2017
Wir hätten heute eigentlich um 11 Uhr mit Kizza abgemacht gehabt. Da wir jedoch in Afrika sind, ist er um 12 Uhr erst aufgetaucht. Mich stört das überhaupt nicht, ich habe in dieser Zeit gelesen. Seine Frau Regima, sein Sohn Keil, seine Tochter Shine und ein Freund der Familie Kevin waren auch im Auto. Regima brachte Shine zu einem Kinderspital, da sie hohes Fieber hatte und sie den Verdacht gehabt haben, dass sie eventuell Malaria hat. Regima, Shine und Keil sind beim Spital geblieben während Kizza, Mom und ich zur Bank gegangen sind. Kevin hat vor der Bank gewartet. Als wir wieder nach draussen gekommen sind, hat er mit einem kleinen Strassenjungen gewartet. Der kleine Junge hat uns erzählt, dass seine Mutter gestorben sei und sein Vater wieder geheiratet habe. Die Stiefmutter habe ihn dann ausgestossen und er lebe seither auf der Strasse. Wir hatten sehr Mitleid mit dem Jungen und wir haben ihm Kleider und Essen gekauft. Kizza hat uns gesagt, dass er weiss wo der Junge lebt und nach ihm sehen würde.
Nachdem auch wir eingekauft haben, sind wir zurück zum Spital gefahren. Ich bin mit hinein gegangen und war ein wenig geschockt. Es ist ein riesiger unterschied zu unseren Spitälern, man kann sich dies gar nicht vorstellen. Als erstes habe ich Shine laut weinen hören. Sie haben ihr einen venösen Zugang am Handrücken gelegt. Sie hat es mit sehr viel Klebeband fixiert, was sie mehrmals versucht hat. Währenddessen hat Shine dauernd geweint.
Nachdem wir etwa 20 Minuten gewartet haben, ist Kizza’s Bruder Monday beim Spital angekommen und hat uns danach zum Source of Nile gefahren. Also zu dem Ort wo der Nil aus dem Boden enstpringt, zu der Quelle des Nils. Als wir dort angekommen sind, war es sehr heiss. Wir wurden von allen Arbeitern dort begrüsst und eine der Abeiterinnen hat uns dann herumgeführt. Als Erstes hat sie uns ein Denkmal von Mahatma Ghandi gezeigt. Sie haben dort ein Denkmal gemacht, weil er den Nil geliebt hat und er wollte, dass seine Asche auf dem Nil verstreut wird.
Wir hätten dort auch eine 30-minütige Bootfahrt für etwa 50 Dollar machen können, was wir dann jedoch nicht gemacht haben. Die Frau hat uns daher weiter geführt und wir konnten die Quelle von weitem sehen. Danach sind wir mit Monday in einem Restaurant essen gegangen und später nach Hause gefahren.
Fun fact: Monday heisst so, weil er an einem Montag geboren ist. Er hat einen Bruder namens Sunday.😅



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